Projekte

Land Rheinland-Pfalz fördert unser Projekt

Das Land Rheinland-Pfalz (Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie) fördert unser Projekt „Teilhabemanagement – Beratung und Unterstützung beim Arbeitgebermodell“ mit einem Zuschuss in Höhe von rund 30.000 € für das Jahr 2016.

 

Hierdurch wird gewährleistet, dass Menschen mit Behinderung, die in Rheinland-Pfalz wohnen und auf persönliche Assistenz angewiesen sind, eine trägerunabhängige Beratung und Information zum Thema Assistenz und Arbeitgebermodell erhalten können.

 

Die Beratung und Unterstützung erfolgt ausschließlich durch Beraterinnen und Berater, die selbst eine Behinderung haben und deshalb Assistenz benötigen (Peer Counselling).

Aktion Mensch fördert unser Projekt

Menschen mit Behinderung möchten immer stärker am Leben in der Gesellschaft teilhaben. Sie verlassen die traditionellen Behinderteneinrichtungen oder wünschen sich ein selbstbestimmtes Leben unabhängig von der Familie. Viele Menschen mit Behinderung möchten sich den Strukturen der traditionellen Behindertenverbände und ambulanten Dienste nicht mehr unterwerfen sondern ziehen eine selbstorganisierte persönliche Assistenz im Rahmen des Arbeitgebermodells mit Persönlichem Budget vor. Der Ruf nach persönlicher Assistenz wird immer lauter. Einschränkend hierbei ist jedoch, dass nach wie vor eine große Angst vor der eigenen Unabhängigkeit und Verantwortung für das Leben als Arbeitgeber herrscht. Die Angst vor dem Schritt in die neue Unabhängigkeit beruht häufig auf Unwissenheit. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten muss erst aufgebaut werden. Hierzu sollen Onlinekurse angeboten werden, die das notwendige Wissen vermitteln, um ein selbstbestimmtes Leben als Arbeitgeber seiner persönlichen Assistenz umsetzen zu können.

Das Unterstützungsangebot wird bundesweit angeboten und kommt damit besonders Menschen mit Behinderungen zugute, die häufig stark in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und für die lange Anfahrtswege zum Seminarort oft gar nicht machbar sind.

 

Während der gesamten Kurs-Zeit besteht für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Zugriff auf die Lernplattform, die auch einen direkten Austausch der Lernenden untereinander sowie mit den Trainer/innen ermöglicht. Es besteht auch die Möglichkeit eine Einzelberatung und/oder psychologische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

 

Der Teilnehmerbeitrag kann auf Antrag auch vom Kostenträger übernommen werden.

 

Teilnahmevoraussetzung ist ein Computer mit Internetzugang und Lautsprechern/Kopfhörer. Mikrofon und Webcam wären von Vorteil, sind aber nicht zwingend erforderlich.

 

ILI - Case Management

In Schweden gibt es zwar weitaus mehr Assistenz als in Deutschland, allerdings ist der bei weitem größte Teil über Assistenzgenossenschaften und ambulante Dienste organisiert.

Das Arbeitgebermodell ist dort stark unterrepräsentiert. Ursache ist hierfür, dass die Organisation eines eigenen Betriebes als zu kompliziert oder zu mühevoll betrachtet wird.

Finanzielle Folgen für die geringe Häufigkeit von Arbeitgebermodellen in Schweden ist, dass die Regiekosten der anbietenden Dienste in die Höhe schießen. Politisch gesehen führt dies zu Unmut der Kostenträger gegenüber Assistenznehmern und letztlich zur Reduktion von Leistungen (Stundenumfang).

In Deutschland sind Arbeitgebermodelle vergleichsweise selten, Ursachen hierfür sind die gleichen wie in Schweden. Dennoch scheint sich in Deutschland ein Modell des Case Managements herauskristallisieren, das für behinderte Arbeitgeber genau abgestimmte Module der Organisation eines Arbeitgebermodells übernehmen kann.


Ziel der Kooperation ist die Durchführung eines Projektes zur Entwicklung einer Struktur für ein Case Management für behinderte Arbeitgeber und dadurch sowohl bestehende Modelle zu unterstützen als auch weitere Menschen mit Behinderung dazu zu ermuntern ihre persönliche Assistenz selbst zu organisieren (mit Unterstützung).
Die Erfahrungen aus dem Aufbau eines Case Management-Netzwerkes sowie die in der Projektzeit gewonnenen Erkenntnisse sollen abschließend evaluiert und den Projektpartnern zur Verfügung gestellt werden.

Zero Project zeichnet uns aus!

Zum Auftakt der 4. Zero Project Conference mit dem Thema „Selbstbestimmtes Leben und politische Teilhabe“ wurde am 25.2.2015 der Zero Project Award verliehen. Initiator Martin Essl (Essl Foundation) überreichte gemeinsam mit Jakob von Uexkull (World Future Council) und Silvia Balmas (European Foundation Centre) im Rahmen einer inklusiven Abendveranstaltung im United Nations Office Vienna den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern der Innovative Practices und Innovative Policies die Urkunden. Die ausgezeichneten Projekte wurden im Laufe des dreitägigen internationalen Gipfeltreffens vorgestellt und von den anwesenden rund 500 ParlamentarierInnen, VertreterInnen von Organisationen von Betroffenen, NGOs, Stiftungen und Unternehmen aus über 50 Ländern diskutiert. „Wir sind sehr erfreut darüber, dass es unser Projekt „Case Management – Teilhabemanagement – Persönliche Assistenz im Arbeitgebermodell mit Unterstützung“ soweit geschafft hat.“
 

Link zum ausgezeichneten RMi-Projekt bei Zero (Englisch)

Dr. Corina Zolle bei der Überreichung der Auszeichung

Dr. Corina Zolle im ORF 2 – Interview zum Thema selbstbestimmtes Leben und persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderung, in der Sendung „Heute Mittag“

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24 - 28. September 2017
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